วันเสาร์ที่ 24 ธันวาคม พ.ศ. 2554

Safran, Sushi und Prosecco: Skurrile Geschichten aus der Welt der Speisen und Getränke Sehr zu empfehlen



Prima Schwiegermuttergeschenk, Ja, dieses Werk schenkte ich zu Weihnachten meinem (potenziellem) Schwiegersohn. Er kocht gern - und gut, nach Aussage meiner Tochter.
Endlich Lektuere fuer die Kueche!, Sieht vielleicht aus wie ein Kochbuch, ist aber beileibe keins!
Tolle Hintergrundinformationen ueber weit mehr, als der Titel suggeriert.
Man schmeckt nur, was man weiß, SAFRAN , SUSHI und PROSECCO von Marcus Reckewitz & Hannes Bertschi zeigt uns Wissenshappen der besonderen Art - nicht gewusstes kann nicht nachvollzogen werden, doch es sind gerade die kleinen Anekdoten, welche den Genuss einer bestimmten Speise oder eines bestimmten Zusatzes - erst zum wahren Genuss machen. Dieses Buch hat sie alle, die kleinen aber feinen Geschichten, welche das Leben schrieb.


Das Buch SAFRAN, SUSHI und PROSECCO entführt uns in die illustre Gesellschaft von Legenden, Wahrheiten und Anekdoten zum Thema Speisen und Getränke.

Dutzende von vergnüglichen Geschichten zu jedem erdenklichen Thema im Bereich der Getränke und Nahrungsmittel reihen sich hier aneinander, Lustiges ebenso wie Nachdenkliches, Grausiges oder Schräges.

Die Blutente der Franzosen und ihr gar nicht blutiges Ende, Safran - der lachende Tod, Prosecco und die Fälscherwerkstätten der Italiener für Deutsche Discounter, Alkohol im Allgemeinen und die Auslese der männlichen Exemplaren des Homo sapiens sapiens. Warum Fugu Fisch im Sushi so tödlich sein kann und wieso Absinth für lange Zeit verboten war, nachdem eine ganze Familie deswegen ermordet wurde.

Tolle Geschichten, welche Spaß machen, eine kurzweilige Lektüre vor oder nach dem Essen und ein Beaumont für jede Gastgebertafel - denn mit diesen Geschichten kann wahr wahrlich beeindrucken.
Wann geht es weiter ?, Nach "Von Absinth bis Zabaione" und "Champagner,Trueffel und Tartar" ist es Marcus Reckewitz und Hannes Bertschi einmal mehr gelungen, wissenswerte kulinarische Häppchen an den Mann und die Frau zu bringen.
Ob es sich nun um wahrlich eigenartige Kaffeesorten oder um die endlose Diskussion ueber angemessenen Alkoholkonsum dreht - all dies und viel mehr wird in ueber 30 leicht verdaulichen Portionen dargereicht.
Besonders ermutigend ist zu erfahren, dass selbst die Kartoffelchips zu einem gewissen Grad deutschem Erfindergeist zuzurechnen sind :-).

Im Beitrag über die Bulette biespielsweise erfährt man nicht nur von den Unterschieden zu Frikadelle und Fleischplanzerl, sondern auch, wie die ersten Buletten nach Berlin kamen und ist dabei schnell bei der großen Politik: Der französische Sonnenkönig warf im 17. Jahrhundert die Hugenotten wegen ihres protestantischen Glaubens aus dem Land. Zuflucht fanden sie in großer Zahl in Brandenburg-Preußen und halfen nicht nur dem darniederliegenden Handwerk auf die Beine, sondern brachten eben auch diesen französischen Fleischklops mit, der seitdem in aller Munde ist. Speis und Trank dienen beim Menschen zu weit mehr als zu bloßer Befriedigung körperlicher Bedürfnisse. Das merkt man umso deutlicher, wenn man einmal einen historischen Blick in die Küche tut, so wie Marcus Reckewitz und Hannes Bertschi. Nach Von Absinth bis Zabaione und Champagner, Trüffel und Tatar präsentieren sie nun bereits zum dritten Mal kuriose und interessante Geschichten aus der Welt der Speisen und Getränke. Auch in Safran, Sushi und Prosecco blicken die beiden in den 31 fünf- bis zehnseitigen Kapiteln wieder ziemlich tief in diverse Kochtöpfe bzw. Fässer und Flaschen. Herauskommen sind dabei richtige kleine Geschichtsexkurse, die Spaß machen und zugleich äußerst lehrreich sind -- auch über den jeweiligen Tellerrand hinaus. Von A wie Alkohol bis W wie Weißwurst geht es unter anderem um die Erfindung der Kartoffelchips, wie die Crème Bavaroise die französische Küche bereicherte, man erfährt, warum es so schwer ist, die Geburtsstunde der Kochmütze zu bestimmen oder wie die Kiwi auf abenteuerlichen Wegen von China nach Neuseeland kam, was es mit dem teuersten Kaffee der Welt auf sich hat oder wie der Bier-Cocktail Radler erfunden wurde. Dieses nette Büchlein kann man eigentlich fast jedem empfehlen: Allen, die gerne kochen oder gerne essen; oder sich von Freunden gerne zu Selbstgekochtem einladen lassen. Dann haben sie damit auch schon das perfekte Mitbringsel zur Hand. Und die eine oder andere einschlägige Anekdote, um beim Tischgespräch zu glänzen: Wusstet ihr eigentlich, wie die Crepe Suzette zu ihrem Namen gekommen ist? --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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